Nachdem unsere Kundgebung zu Ende gegangen war, wollen wir an dieser Stelle ein kleines Resümee ziehen. Bei bestem Wetter konnten wir hochkarätige Redner auf dem Wittenberger Marktplatz begrüßen. Allen voran seien hier als die beiden letzten Redner Christoph Berndt (von Zukunft Heimat e.V. aus Cottbus) und Stephan Brandner (MdB aus Thüringen) genannt, die in teilweise humoristischer Art die Probleme benannt hatten („Herz statt Hetze“ sei hier als Beispiel genannt). Beide Redner konnten auf ihre eigene Art überzeugen, wie auch die Presse am Beifall bemerkt haben dürfte. Ob wir allerdings einen sachlichen Bericht wiederfinden werden?

Matthias Lieschke (MdL, Mitglied des Kreistages sowie Stadtrat in Kemberg) und Dirk Hoffmann (Stadtrat Wittenberg) hatten mit den kommunalpolitischen Themen die Probleme vor Ort öffentlich gemacht – und ersetzten damit kurzfristig die Presse. Denn diese war bei den vergangenen Ausschüssen nicht präsent. Eigentlich wäre das die Arbeit der Medien gewesen, über Probleme in den Grundschulen in Dabrun oder Zahna zu informieren. Nur, wenn des Bürgers Anliegen von der AfD aufgegriffen wird, wird halt nicht berichtet oder man lässt ganz einfach die Vertreter der Einheitsparteienkartells zu Worte kommen (siehe  der MZ Artikel über das Thema Grundschule Dabrun, aufgegriffen von der CDU).

Andreas Mrosek (MdB) setzte uns mit dem Thema der sogenannten Seenotrettung ins Bild. Somit kann festgestellt werden, dass es sich eigentlich um Schlepperaktivitäten handelt (für die der Michel auch noch schön durch Spenden für die angeblichen Seenotretter abgezogen wird). Solche Aktivitäten unterliegen allerdings dem Straftatbestand, ob dieser wohl von der Judikative mal aufgegriffen wird? Was meinen Sie?

Mit die längste Rede hatte (neben Dirk Hoffmann) Martin Reichardt (MdB und Landesvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt) zu halten. Hier gab es Informationen zur Demo in Chemnitz, „ein schreckliches Ereignis“ wie von Angela Merkel genannt? Ereignisse, die seit dem September 2015 an der Tagesordnung sind! Ein „Ereignis“ findet sich auch in Wittenberg für die Statistik wider, dass durch die AfD Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt am 29. September ab 13.00 Uhr zum Thema gemacht wird – und zwar in Wittenberg, vor dem Arsenal (oder an anderer Stelle, da die Stadtverwaltung aus heutiger Sicht den Platz schon für eine andere Veranstaltung vergeben hat). „Ja zu Deutschland“ stand übrigens schon 1990 im Wahlprogramm – der CDU, wie Martin Reichardt aus dem Wahlprogramm zitierte. Über Themen zur Familienpolitik und Kindergeldzahlungen ins Ausland ging es zur Kommunalwahl 2019, denn nur dort findet dann die Politik vor Ort statt (sofern sich der Bürger den beteiligen möchte).

Die „demokratische“ Linksjugend konnte natürlich mit all diesen Themen nicht viel anfangen, die müssten erst mal einer regulären Beschäftigung nachgehen. Zumindest hatten sie diesmal nicht viel zu melden, obwohl ein Aufruf gegen unsere Kundgebung in den sozialen Netzwerken gestartet wurde. Wundert uns nicht, bei gerade mal 243 „Gefällt mir“- Angaben auf deren Facebookseite hatten wir nicht wirklich viele Schreihälse erwartet. Lustig auch: Allen Personen auf dem Bild zu diesem Beitrag wurde das Gesicht unkenntlich gemacht. Man hat wohl Angst erkannt zu werden? Dann können wir das Bild auch in den Zeiten der DSGVO für unsere Zwecke verwenden? Vielen Dank den Schreikindern! Aber auch die Linke ist in ihren Facebookauftritt nicht viel besser (hier sind es 414 „Gefällt mir“- Angaben), dafür kann man bereits schon auf die nächste Veranstaltung im Indy aufmerksam machen: „Schöner Feiern ohne Nazis“ wird da für den 22. September ausgerufen. Na dann, feiert mal schön und kippt Euch die Birne zu…

Übrigens hatte wir mit unserem Livestream zur Kundgebung mit Stand vom Samstag (21.52 Uhr) 19687 Personen erreichen können, die 251 Kommentare hinterlassen hatten, 301 wurde der Stream geteilt und 8227 dazu aufgerufen! Für den Stream wäre der folgende Link zu nutzen: https://de-de.facebook.com/afdwb/videos/2169830386634967/, der auch ohne Facebookanmeldung angesehen werden kann.

Die beiden Pavillons waren gut besucht. Es wurden Unterschriften zur Entsorgung des Flüchtlingsbootes von vielen Bürgern geleistet, der eine oder andere hat einen Mitgliedsantrag und die vielen Informationsmaterialien (wie zum Beispiel über die Dieselproblematik) mitgenommen und sich auch im Gespräch informiert. Vielen Dank an unsere Standbetreuer, nicht nur vom Kreisverband Wittenberg sondern auch vom Kreisverband Dessau-Roßlau!

Auf den einen oder anderen Punkt wollen wir jedoch noch hinweisen. Zunächst bedarf es ein großes DANKE an alle Beteiligten, die mit der Organisation und vor allem der Verteilung der Flyer in Wittenberg und Umgebung in vielen ehrenamtlichen Stunden beschäftigt waren. Denn wir machen das freiwillig und neben unseren eigentlichen Jobs ehrenamtlich! Für die Heimat, für Wittenberg und damit auch für Deutschland! Der DANK gilt hier ebenfalls der Polizei, die am Samstag sicher ein entspanntes Arbeiten in Wittenberg hatte und ebenso den anwesenden Bürgern.

Jedoch müssen wir wieder feststellen, dass in Wittenberg und Umgebung nur wenige bereit sind, für die Demokratie ihr eigenes Haus zu verlassen und auf die Straße zu gehen. Der Kühlschrank ist voll, das Bier steht drin und der Fußball läuft in der Glotze. Muss es noch mehr Tote in Wittenberg geben, bevor man sich dreht?

Zu guter Letzt musste die Polizei dann doch noch mit gleich drei Streifenwagen ausrücken, um eine Sitzblockade aufzulösen. Das typische linke Klientel wollte uns nicht vom Platz fahren lassen – und ganz nüchtern waren wohl einige auch nicht mehr. Bevor wir allerdings der Lügenpresse bezichtigt werden, der dritte Streifenwagen stand hinter dem Denkmal!

Nachtrag zum Beitrag der MZ vom 03.09.2018: Wie nicht anders zu erwarten, wurde unsere Kundgebung nur auf das Thema der Flüchtlinge reduziert. Dass Dirk Hoffmann und Matthias Lieschke in teilweise sehr ausführlichen Darstellungen zu kommunalpolitischen Themen berichteten, wurde natürlich nicht in der Presse erwähnt – warum auch immer. Hauptsache, man kann die AfD nur auf das eine Thema reduzieren und damit indirekt in die bestimmte Ecke drängen. Dass diese Einladung von Angela Merkel im September 2015 am Bundestag vorbei, ohne Debatte mit den Abgeordneten und entgegen des Grundgesetzes vollzogen wurde, wird durch die Presse natürlich nicht erwähnt.

Deshalb nochmals der Text von Prof. Dr. jur. Dr. sc. pol. Udo di Fabio auch für die MZ zum Nachlesen: “Das Grundgesetz setzt die Beherrschbarkeit der Staatsgrenzen und die Kontrolle über die auf dem Staatsgebiet befindlichen Personen voraus…Das Grundgesetz garantiert jedoch nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis… Art 16 a GG gewährt Asyl bei politischer Verfolgung, soweit nicht die Einreise über einen sicheren Drittstaat erfolgt…Eine völkerrechtliche Verpflichtung zur unbegrenzten Aufnahme von Opfern eines Bürgerkrieges oder bei Staatszerfall besteht nicht…Die Europäische Menschenrechtskonvention begründet kein Menschenrecht auf ungehinderte Einreise in einen Konventionsstaat und sieht keine unbegrenzte Pflicht zur Aufnahme von Vertriebenen oder heimatlos gewordenen Menschen vor…”. (aus dem Gutachten “Migrationskrise als föderales Verfassungsproblem” von Prof. Dr. jur. Dr. sc. pol. Udo di Fabio).

https://www.mz-web.de/wittenberg/afd-kundgebung-in-wittenberg-polizei-hat-zwei-demos-im-griff-31206394

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