Da man als arbeitender Bürger nicht unbedingt die Zeit hat, ein oder zwei Tage Urlaub für solch eine hochkarätige Veranstaltung zu nehmen, bleibt nur die Möglichkeit der Information durch die Mitteldeutsche Zeitung (MZ).

Ob nun allerdings die Anmeldebeschränkung im Onlinebereich der MZ zum Lesen „gut recherchierter Artikel“ deren Niedergang als Zeitungsmedium aufhalten kann, mag in den Redaktionsstuben und den Chefetagen der Dumontgruppe ausgewertet werden.
Nach dem Lesen des Artikels ist man jedoch über den Informationsgehalt erstaunt – oder auch nicht. Inwieweit hier eine objektive und neutrale Berichterstattung erfolgt ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es bedarf jedoch schon einer Beachtung, dass Seyran Ates mit „Schutzengeln“ im Stadthaus aufgetreten und auch noch persönlich vom Wittenberger Oberbürgermeister begrüßt worden ist. Bei den als „Schutzengel“ im Artikel der MZ vom 21. August bezeichneten Personen dürfte es sich um ihre Personenschützer handeln, denn ohne diese kann Seyran Ates weder einfach auf die Straße gehen, noch Vorträge halten, einkaufen oder einfach nur mal privat sein – ganz im Sinne des Islam, der nicht nur eine Morddrohung gegen die streitbare „Rechtsanwältin, Muslima und Gründerin einer liberalen Moschee“ in Berlin ausgerufen hat.

Am 08. September 2016 hat das die Stadtverwaltung noch anders gesehen und den historischen Ratssaal im Alten Rathaus für eine Veranstaltung über den Islam in Wittenberg zur Verfügung gestellt. Dem Verein „Salam Treffpunkt Wittenberg e.V.“ sowie dem Bündnis „Wittenberg weltoffen“ wurde dabei eine Bühne für den Islam gegeben, was für Seyran Ates problematisch gewesen wäre, hätte sie daran teilgenommen.
Sofern man diese Veranstaltung in der Stadtverwaltung vergessen hat, möchten wir hier gern daran erinnern, denn wir waren vor Ort: https://afd-wittenberg.de/2016/09/20/kommentar-zur-veranstaltung-vom-08-september-im-alten-rathaus/

Vielleicht wurde auch deshalb nicht so viel Wind um die Bewerbung der aktuellen Veranstaltung gemacht, der gerade mal „etwa 100 zumeist evangelische Christen“ gefolgt waren? Oder lag es einfach nur daran, sich den möglichen Mob vom Halse zu halten? Denn was der Islam von der Gleichberechtigung, den Menschenrechten oder der Aufklärung hält, können wir mittlerweile mehrmals täglich und bundesweit in den Medien, sofern diese denn darüber berichten, verfolgen. Für die „Aktuelle Kamera“ sind die täglichen „Einzelfälle“ meistens nur eine „Randerscheinung von regionaler Bedeutung“ – und werden zumeist nicht benannt.

Deshalb haben wir unseren Facebookauftritt dahingehend erweitert, dass wir solche „Einzelfälle“ dokumentieren und kommentieren. Diese sind keine Fake News, sondern faktenbasierte Artikel aus regionalen Medien. Die Erreichbarkeit unserer Medienseiten wird zunehmend größer, was sich mittlerweile auch in den Abrufzahlen wiederfindet.
Zumeist jedoch noch nicht durch die Wittenberger Bürger, denn hier scheint man sich noch an die Kindheitstage von „Aladin und die Wunderlampe“ zu erinnern. Dies zeigen steuerfinanzierte Vereine, wie z.B. das Bündnis „Wittenberg weltoffen“, aber auch Vertreter von ehemaligen Volksparteien des roten und bald auch schwarzen Spektrums.

Sie ignorieren, dass es meistens keine Aladins sind, die mit ihrer Auslegung der Religion Zeichen setzen, noch haben diese Wunderlampen dabei, meist sind es nämlich Messer, manchmal aber auch Äxte, Säbel oder Schwerter.
Ist es vielleicht dass, was Aydan Özogus, SPD (übrigens bis März 2018 sogar als Staatsministerin „Integrationsbeauftragte“ der Bundesregierung) im Jahr 2015 gesagt hat: „Unsere Gesellschaft wird vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu verhandelt werden.“?

Es hilft leider eben nicht, sich als Gutmensch nur fest die genug die Augen zu verbinden, damit alles wieder schön ist. Wer unsere (lang und hart erstrittenen christlichen) Werte nicht akzeptiert, wer jungen Mädchen das Kopftuch oder die Verschleierung aufzwingt, wer die Begrüßung mit Handschlag verweigert, wer Sonderrechte fordert (ob nun schweinefleischfreie Kost im Kindergarten und Schule oder das Duschen in Bekleidung im Rahmen des Schwimmunterrichts) sollte dahin zurückgehen, wo diverse „Flüchtlinge“ in den Urlaub fahren können, obwohl sie ja angeblich aus jenen Ländern verfolgt werden – nämlich nach Afghanistan, Irak oder Syrien!

Dies ist keine Pauschalisierung, jedoch muss anerkannt werden, dass die uns hier verkaufte „friedfertige“ Religion nichts mit den Menschenrechten nach der Charta der Vereinten Nationen und dem Grundgesetz gemein haben und der Islam in seiner heutigen Form weder zu Wittenberg noch zu Deutschland gehören sollte! Das setzt voraus, dass man sich mit den Themen des nicht säkularisierten Islams auseinandersetzt und diese Widersprüchlichkeiten auch offen anspricht!
Seyran Ates hat es, wie viele andere, getan. Interessant wäre zu wissen, ob auch die typischen grünen und linken Vertreter des Islams in Wittenberg an dieser Veranstaltung teilgenommen haben. Aufgrund des MZ Artikels kann dies wohl ausgeschlossen werden, denn Angehörige des Islams werden wohl kaum an einer christlichen Veranstaltung teilgenommen haben, noch dazu, wenn jemand auftritt, der Frauen und Männer gemeinsam beten lässt.

Das Mittelalter haben wir zwar überwunden, mit dem Islam in seiner bestehenden Form kommt jedoch die Steinzeit zurück! Wer jedoch die Steinzeit einlädt, sollte sich fragen, welche Werte er eigentlich hat und ob er sie zu verteidigen gedenkt – auch gegenüber seiner Familie. Aber, ist der Deutsche überhaupt noch verteidigungsfähig…?

Nicht nur Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad oder Imad Karim haben in ihren vielen Büchern, Bürgergesprächen und Filmen bereits genügend über den Islam berichtet. Warum wohl benötigen denn die beiden erstgenannten „Schutzengel“ rund um die Uhr? Wer dem Islam, wie im September 2016, eine Bühne zur Selbstdarstellung gegeben hat und weiterhin „Bunt und Weltoffen“ in Wittenberg unterwegs ist, sollte sich fragen auf wessen Seite er steht.

Abschließend ein Zitat von Henryk M. Broder vom Streitgespräch mit Eva Maria Kogel, 2016:

“Es ist völlig irrelevant, wie viele der 1,6 Milliarden #Muslime sich in die Luft gesprengt haben.
So, wie es irrelevant ist, wie viele Deutsche ein Parteibuch der #NSDAP hatten.
Oder wie viele als IM der #Stasi zugearbeitet haben.

Das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf „Allahu akbar!“ taten.
Oder fällt Ihnen einer ein, der „Gelobt sei Jesus Christus!“ oder „Baruch ha’Schem!“ gerufen hat, während er die Leine zog?

Es ist mir übrigens völlig egal, seit wann in islamischen Ländern gesteinigt wird.
Es zählt nur, dass es heute gemacht wird, in Anwesenheit von Menschen, die mit einem Bein in der Barbarei und mit dem anderen in der Moderne stehen und die Steinigungen mit ihren Handys filmen.

Ich verweigere jede Art von Verständnis für diese Art von Kultur.
Ich will sie auch nicht importieren.
Ich will keine Debatten führen über Kopftücher im öffentlichen Dienst, über Schwimmunterricht für Mädchen, über Männer, die Frauen keine Hand geben wollen, über Schweinefleisch in Kantinen und „kultursensible Pflege“ in Krankenhäusern.

Und auch nicht darüber, wie viel #Islam im #Islamismus steckt.
Ich will auch nicht genötigt werden, mich mit dem #Koran zu beschäftigen, weder von weiß gewandeten #Salafisten in der Wilmersdorfer Straße noch von Ihnen.

Bleiben Sie bei Ihrer Wertschätzung für das „klassische islamische Recht“, das offenbar von den Kolonialherren versaut wurde.
Und sobald Sie den Islam gefunden haben, der mit #Demokratie kompatibel ist, sagen Sie mir bitte Bescheid.”

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