Am 15. August kam es am Wittenberger Arsenalplatz erneut zu einem Vorfall. Mehrere junge Männer mit arabischem Aussehen im Alter von ca. 20 Jahren haben zwei Mitglieder unseres Kreisverbands beleidigt und bedroht.

Unsere Mitglieder haben wie fast jeden Mittwoch einen Spaziergang durch die Stadt gemacht, immer dabei unser Handwagen für Werbematerial. Gegen 12 Uhr standen die beiden am Arsenalplatz und führten mit interessierten Wittenbergern Gespräche. Aus Richtung Arsenal kamen dann mehrere ausländische junge Männer auf unsere Mitglieder zu. Zunächst stellte sich der Wortführer vor unsere Mitglieder, spuckte auf den Boden und sagte: „Unser Deutschland“. Passanten machten die Männer auf ein ordentliches Benehmen aufmerksam. Dies half nichts. Einer nahm dann einige unserer Flyer, zerriss diese und warf sie zu Boden, dazu sagte er Worte, die wir nicht verstehen konnten. Freundlich waren sie jedoch nicht.

Dann gingen sie wieder in Richtung Arsenal und der Wortführer sagte zu unseren Mitgliedern: “Um 13 Uhr seid ihr hier weg, ansonsten….“. Dazu ein böser Blick. Das haben die Passanten und auch wir als Bedrohung aufgefasst. Unsere Mitglieder setzten jedoch den Spaziergang fort. An mehreren Stellen wurde haltgemacht, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Allerdings tauchten diese jungen Männer immer wieder auf und beobachteten uns. Ca. gegen 13 Uhr kamen unsere Mitglieder wieder am Arsenalplatz an. In der Zwischenzeit hatten wir über den Vorfall informiert, so dass weitere AfD Mitglieder vor Ort waren. Wir wurden schon nahe des Eingangs vom Arsenal erwartet. Erneut auf uns zugegangen sind sie allerdings nicht, vermutlich, weil unsere Gruppe jetzt größer war.

Der Spaziergang wurde beendet und es ging direkt zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Zeugen gab es genügend. Die Polizei leistete zur Täterermittlung eine sehr gute Arbeit. Mit einem unserer Mitglieder sind sie im zivilen Fahrzeug durch die Stadt gefahren, um die Täter evtl. zu finden. Im Arsenal wurde man wenig später fündig. Die Personalien wurden aufgenommen und im Anschluss die Anzeige geschrieben.

Inzwischen hatte auch die MZ über diesen Vorfall berichtet. Viele der Kommentare lesen sich in der Form, dass man Gewalt zwar ablehne, wenn es aber gegen die AfD ginge sei es schon in Ordnung. Ein solches Gedankengut ist Anlaß für Besorgnis.

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