Auch am vergangenen Freitag folgten Mitglieder des AfD Kreisverbandes Wittenberg dem Aufruf der Organisation Zukunft Heimat – und zwar ins beschauliche Jüterbog.

Dankeswerter Weise war das unselige Transparent am Rathaus zur Kundgebung verschwunden („Willkommen in Jüterbog – tolerant-weltoffen-gemeinschaftlich“). Wenn auch zögerlich, trauten sich dann doch einige Bürger von Jüterbog auf den Marktplatz. Diese wurden nicht nur durch uns unterstützt, denn „Russland“ war neben Sachsen-Anhalt auch vertreten. Trotz des einsetzenden leichten Regens blieb man standhaft, lauschte und applaudierte den Rednern um Christoph Bernd, der Landtagsabgeordneten Birgit Bessin und Siegfried Däbritz.

Wenn man die außerhalb des Marktplatzes stehenden Bürger mitzählt, dürften es so an die 200 gewesen sein. In der Presse wird natürlich nur die Zahl von 100 genannt, dafür waren 300 Demonstranten der anderen Seite zugegen…

https://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Jueterbog/Demos-in-Jueterbog-verlaufen-friedlich

Das Thema mit Sibirien wird man in Russland vielleicht nicht ganz so positiv auffassen, aber aufgrund der Weite dieser unwirtlichen Gegend dürfte auch für die Kanzlerdarstellerin genügend Raum zur Verfügung stehen. Anstatt sich für das eigene Land einzusetzen, leckt man lieber die Füße der Kriegsverbrecher vom Militärisch-Industriellen Komplex (MIK) der USA und anderer Pleitestaaten, wie z.B. Frankreich, um Syrien weiter mit Raketen traktieren zu können – und das ohne UN-Mandat! Aber Rechtsstaatlichkeit ist für Merkel nur noch ein Fremdwort.

Wie auch in diesem Bild zu sehen, wurde der Schwarze Block der Potsdamer Linken, Antifanten und sonstigen Deutschlandabschaffern der SPD und deren Jusos gut von der Polizei abgeschirmt. Die bekannten Fotografen mit den üblichen Teleobjektiven waren natürlich auch wieder dabei, aber davon lassen sich die Jüterboger Bürger nicht einschüchtern – und wir schon mal gar nicht!

Wenn Sie mit von der Partie sein wollen, schauen Sie bei unseren regelmäßigen öffentlichen Stammtischen immer am dritten Mittwoch im Monat vorbei (auf der Netzseite unter der Rubrik Termine zu finden) oder kontaktieren Sie uns. Mut zur Wahrheit!

Im Nachgang erreichte uns noch ein Leserbrief, der wohl sicher nicht in der MAZ zu finden sein wird:

Heimat ohne Zukunft?

Bislang glaubte man, es wären „rechte Verschwörungstheorien“, wonach in Deutschland vorsätzlich eine „Umvolkung“ organisiert wird. Doch seit gestern Abend haben wir es schriftlich. Der Schwarze Block, der stets aufgeboten wird, wenn sich Oppositionelle kritisch über die Merkel-Regierung äußern und diesmal extra aus Potsdam herangekarrt wurde, lief hinter einem Transparent mit der Aufschrift: „Der Heimat keine Zukunft geben!“ Es ist schön zu wissen, wohin nach Meinung dieser Leute der Zug in Deutschland hingehen soll. Als Frage bleibt nur, wie die zahlreichen SPD-Mitglieder im städtischen Heimatverein zukünftig ihr Wirken sehen bei derartigen Verbündeten.

Da man nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, war ich nicht in der Lage, mir ein Bild von dem „Politischen Abendgebet“ in der Nikolaikirche zu machen. Deshalb weiß nicht, ob man dort über die Protestierer auf dem Markt sprach und sich auch mit dem 8. Gebot befaßt hat, das da lautet: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Martin Luther erklärte das so: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsern Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.“ Es findet sich in der Hl. Schrift aber auch das Zitat in Lukas 18:11: „Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.“ Das Wort Zöllner kann heute scheinbar auch mit „Regierungskritiker“ übersetzt werden.

Vor dem Rathaus trugen einige die Fahne Russlands. Einer hatte sogar eine kombinierte deutsch-russische Fahne. Und das Volk auf dem Markt applaudierte, als die Redner sich gegen die aktuelle Kriegstreiberei äußerten. Ich selbst nahm ein „Winkelement“ aus der DDR-Zeit mit nach Hause, das ich von einem Demonstranten in die Hand gedrückt bekam. Es ist ein blaues Papierfähnchen mit dem Symbol der weißen Friedenstaube. Somit war ich mir auf dem Heimweg sicher, auf der richtigen Versammlung gewesen zu sein.

H. Schulze

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