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Das erste Plakat hängt! 💙🇩🇪
Wer sich für echte und positive Veränderungen in unserem schönen Heimatland Sachsen-Anhalt einsetzt, hat am 6. September 2026 die Möglichkeit, mit Erst- und Zweitstimme die AfD zu wählen.
#vision2026 #Landtagswahl2026 #unsererlandzuerst #alternativfürdeutschland
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Eigene Ideen statt Dauerkritik.
Mein Eindruck von der Veranstaltung der LINKEN am 22.07.2026 in Wittenberg im Innenhof des Stadthauses in Wittenberg.
Ich habe bewusst an der Informationsveranstaltung der Partei DIE LINKE in der Lutherstadt Wittenberg, meiner Geburtsstadt, teilgenommen. Wer Demokratie ernst nimmt, sollte sich nicht nur die Veranstaltungen der eigenen politischen Freunde ansehen, sondern auch den Positionen der politischen Konkurrenz zuhören. Nur so kann man sich ein eigenes Bild machen und den politischen Diskurs auf einer fundierten Grundlage führen.
Die für 17.00 Uhr angekündigte Veranstaltung begann erst gegen 17.20 Uhr. Eröffnet wurde diese von Antonia Kaloff sowie der Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Eva von Angern. Drei Direktkandidaten für die Wahlkreise Dessau, Wittenberg und Jessen/ Kemberg wohnten der Veranstaltung bei. Die Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek war als „Stargast“ gedacht und kam als Letzte zu Wort.
Dabei fiel auf, dass sich ein erheblicher Teil der Ausführungen der Damen weniger mit den eigenen politischen Konzepten als vielmehr mit der Kritik an anderen Parteien, insbesondere der AfD, beschäftigte. Statt überzeugende Zukunftsideen zu präsentieren, dominierten aus meiner Sicht bekannte politische Feindbilder, die überreich verwendet wurden.
Inhaltlich war festzustellen, dass das soziale Verständnis der Linken vor allem auf einer stärkeren Umverteilung basiert. Dabei hatte ich den Eindruck, dass die Interessen derjenigen, die täglich arbeiten, Steuern zahlen und Verantwortung übernehmen, gegenüber Transferempfängern in den Hintergrund treten. Für mich muss Sozialpolitik in erster Linie diejenigen stärken, die mit ihrer Arbeit den Wohlstand unseres Landes erwirtschaften. Hilfe für Bedürftige ist selbstverständlich notwendig, sie darf jedoch nicht dazu führen, dass Leistung und Eigenverantwortung aus dem Focus gerät. Ein Parteiprogramm wurde nicht präsentiert.
Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 500 Interessierte teil. Nach meinem Eindruck setzte sich das Publikum jedoch zu einem erheblichen Teil aus Funktionsträgern, Mandatsträgern und Mitgliedern der Partei aus Wittenberg und dem Umland, sowie aus langjährigen Anhängern der Partei zusammen. Das ist legitim, zeigt aber zugleich, dass eine solche Veranstaltung nicht zwangsläufig ein Spiegelbild der gesamten Bevölkerung darstellt.
Besonders kritisch sehe ich die Form der Fragerunde. Nach meinem Eindruck sollten zwar Fragen schriftlich eingereicht werden, beantwortet wurden jedoch lediglich sechs zuvor ausgewählte Fragen. Ein unmittelbarer Dialog mit dem Bürger fand nicht statt. Gerade eine politische Veranstaltung sollte auch Raum für kritische oder unbequeme Nachfragen bieten. Bei den „Bürgerdialogen der AfD“ besteht für die Bürger Gelegenheit ihre Fragen offen am Mikrofon zu stellen, wobei Politiker sich spontan den Anliegen der Menschen stellen müssen. Das schafft Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Dennoch möchte ich ausdrücklich betonen, dass mein Besuch von Respekt gegenüber dem politischen Wettbewerb geprägt war. Ich habe mit zahlreichen Teilnehmern gesprochen, die sich klar der Linkspartei zuordnen. Die Gespräche verliefen durchweg freundlich und sachlich. Auf kommunaler Ebene begegnen sich Menschen häufig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit mit Anstand und gegenseitigem Respekt. Das sollte Beispiel auf allen politischen Ebenen sein. Das halte ich für einen wichtigen Bestandteil unserer demokratischen Kultur.
Mein Fazit lautet: Wer Menschen überzeugen möchte, sollte vor allem mit eigenen Ideen werben und sich einer offenen Diskussion stellen. Doch Aufruf zu Hass und Diskriminierung gegenüber dem politischen Gegner sind schlechte Ratgeber.
Demokratie lebt vom fairen Streit der Argumente, nicht von vorgefilterten Fragen oder der ständigen Diskreditierung des politischen Gegners.
Volker Scheurell MdB
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Kommt vorbei! 😁💙🇩🇪 #Vision2026 #unserlandzuerst #AfD ... Mehr sehenWeniger sehen
