Alternativer Stammtisch in Jessen, am 20. März 2025 *

Zum ersten Alternativen Stammtisch in diesem Jahr hatte am Donnerstag die Stadtratsfraktion AfD/Freydank Jessen zum Gespräch geladen.

Frank Luczak als Fraktionsvorsitzender eröffnete die Veranstaltung und gab auch gleich einen Folgetermin im Schützenhaus in Seyda für den 15. Mai bekannt. Weitere Veranstaltungen sind in anderen Orten geplant. Es bleibt spannend, denn wir wollen gern die gebeutelte Gastronomie mit Veranstaltungen vor Ort unterstützen.

Anschließend konnte Volker Scheurell (MdB) kurz aus dem „Raumschiff“ Bundestag berichten (schließlich geht es erst in der nächsten Woche so richtig los) und auf die Dissonanz von medialer Berichterstattung zur eigentlichen Arbeit von Sepp Müller (CDU) im Bundestag, Kreistag oder im Stadtrat von Gräfenhainichen eingehen. Da ist dann nicht viel. Es bleibt abzuwarten, wie die Partei des Niedergangs im Hinblick auf die italienischen Christdemokraten mit dem Verlust des Direktmandates bei Herrn Müller umgehen wird. Fakt ist, mit Volker Scheurell haben die Wähler im Bundestag einen Handwerker, der weiß, was Handwerksleistungen kosten und es so nicht weitergehen kann.

Danach berichtete Matthias Lieschke (MdL) aus dem Landwirtschaftsausschuss des Landtages zum Thema Fördermaßnahmen, das folgende Beispiel steht wieder einmal für die Inkompetenz der Regierung Haseloff. Ein Spargelhof sollte zu einem Schneckenschleimproduzenten mit dem Einsatz von über 800.000 Euro Fördermitteln werden. Unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Anhalt sollen Zucht und Wertschöpfungskette den Weg in die gehobene Gastronomie finden – und als proteinreiches Fleisch eine Alternative zu den hier bekannten Tierarten Schwein, Rind und Huhn werden. Wohlgemerkt in Cobbel in der Altmark und nicht in Paris. Da scheint bei so viel Förderenthusiasmus alles in Sachsen-Anhalt gut zu laufen – zu anderen Zeiten hieß der Werbeslogan: „Wir stehen früher auf“. Na dann …

Weiter ging es mit Frank Luczak zu Themen aus dem Stadtrat – nicht nur zu Windkraftanlagen, auch zum Haushalt erfolgten Informationen (die so mal wieder nicht in der Mitteldeutschen Zeitung zu finden waren). Vorerst wurden die Spargelbäume in Linda durch die gute Vorarbeit der Stadtratsfraktionen AfD/Freydank und WFH/FDP/Wegener im Stadtrat abgelehnt. Ob dies so bleiben wird, wird die Zeit zeigen.

Matthias Riedel und Patrick Peschl ergänzten mit weiteren Informationen zur ersten Ablehnung des Haushaltes sowie zu Causa eines CDU-Stadtrates und seinem Verständnis zum Bau von Windkraftanlagen vor der eigenen Haustüre in Purzien (nein), aber an anderer Stelle in Seyda (ja).

Die Spielregeln wurden zugunsten der Bürger durch die intensive Beschäftigung mit den Anträgen der beiden bereits genannten Fraktionen geändert. Damit ist eine Mehrheit im Stadtrat vorhanden, welche dem Bürgermeister zur letzten Stadtratssitzung ganz demokratisch per Abstimmung mitgeteilt wurde. „Die Stadtratsfraktion AfD/Freydank konnte Spuren im Sand hinterlassen“ – so Patrick Peschl. Vielen Dank für die Bilder an die Fotografen sowie an die Gastwirtschaft für die gute Bewirtung.

AfD Kreisverband Wittenberg – Lesen, was die Bürger bewegt!

Am 22.03.2025 erfolgte um 20.18 Uhr die letzte Aktualisierung des Artikels.

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